Eigenmarken statt Standardsortiment

Markenshops haben im Internet einen entscheidenden Vorteil: Sie entgehen dem Preiswettbewerb mit anderen Online-Shops. Kein Wunder also, dass die Umstellung des Sortiments auf Eigenmarken von vielen Experten als Erfolgsstrategie für den Online-Handel empfohlen wird. Doch das ist in der Theorie einfacher vorgeschlagen, als in der Praxis umgesetzt!

Wer als Online-Händler über den Umstieg auf Eigenmarken nachdenkt, muss zunächst entscheiden, für welche Art von Eigenmarke er sich entscheiden möchte. Möglich sind hierbei die folgenden Alternativen:

  1. Eigenentwicklung
  2. Private Label
  3. Private Label Variante

Der aufwändigste Weg ist es, gemeinsam mit einem Produzenten Eigenentwicklungen in Angriff zu nehmen. In diesem Fall wird aus dem Einkäufer eines Online-Shops ein Produkt-Manager, der Fachkenntnisse über die Entwicklung, Produktion und rechtliche Rahmenbedingungen mitbringen sollte.

Bei einem Private Label – Produkt wird ein Artikel, der vom Lieferanten angeboten wird, mit einem eigenen Logo verziert und somit individualisiert. Ähnlich ist der Ablauf beim Modell Private Label Variante. In diesem Fall wird jedoch nicht nur ein eigenes Logo hinzugefügt, sondern auch geringfügige Änderungen am Musterprodukt vorgenommen.

Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Eigenmarken-Modelle für Online-Händler haben und wie mögliche Kooperationspartner gefunden werden können, zeigt der Artikel „Von wegen, es gibt keine einfache Lösung auf komplexe Probleme – erfolgreiche Eigenmarken statt teurem Fehlimport“ von Stefan Grimm, Gründer und Geschäftsführer der GKS Handelssysteme GmbH, dem Betreiber des Großhandels-Marktplatzes RESTPOSTEN.de. Der Artikel ist zu finden in der aktuellen Ausgabe von shopanbieter to go.

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