Newsletter anderer Anbieter buchen

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Werbeplätze in Newslettern anderer Anbieter buchen

Sie haben in diesem Ratgeber von der Möglichkeit erfahren, Ihre eigene Empfängerliste mit Newsletter-Abonnenten aufzubauen – entweder durch gekaufte E-Mail-Adressen oder auch durch selbst gesammelte. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren Weg, Marketing per E-Mail bzw. Newsletter zu betreiben. Dieser Weg besteht darin, Werbeplätze in fremden Newslettern zu buchen. Dies ist mit Abstand die bequemste und schnellste Möglichkeit, um echte Resultate per E-Mail-Marketing zu erzielen. Mittlerweile gibt es im Internet zahlreiche Plattformen, die sich auf die Vermittlung von Newsletterplätzen spezialisiert haben. Solche Anbieter sind beispielsweise:

  • adrom.net
  • schober.com
  • adresspool.com
  • reuters-spezial-adressen.de

Allerdings muss in diesem Zusammenhang ganz klar gesagt werden, dass das Buchen von Werbeplätzen in Newslettern mitunter auch Nachteile mit sich bringt.

Zunächst einmal kostet der Einkauf in fremde Newsletter Geld. Zwar gibt es in diesem Bereich durchaus günstige Angebote, hierbei handelt sich jedoch meist um Newsletter, die Ihnen letztendlich nicht viel bringen. Wer seine Empfänger mehrmals pro Woche oder gar täglich mit Werbemails beglückt, der wird in der Regel schon nach kürzester Zeit keine guten Konversionsraten mehr erzielen. Wenn Sie einen solchen Newsletter buchen, könnten Sie Ihr hart verdientes Geld genauso gut aus dem Fenster werfen. Ergo schließen wir daraus: Werbeplätze in guten Newslettern zu buchen, kostet gutes Geld!

Oft ist es darüber hinaus schwierig, Newsletter zu finden, die möglichst genau zum eigenen Produkt- bzw. Dienstleistungsangebot passen. In populären Bereichen wie Mode, Finanzen, Versicherungen etc. mag dies noch relativ einfach gelingen, geht es jedoch um Nischenthemen, dürfte es schwer werden. Zudem korrelieren oftmals die Interessen des Newsletterbetreibers mit denen des Käufers von Werbeplätzen, so dass hier eine erfolgreiche Kooperation nicht ganz einfach ist.

Achten Sie zudem darauf, möglichst nur sogenannte „Standalone“ Newsletter zu buchen. Dabei handelt es sich um Newsletter, in denen ausschließlich Ihre Werbung bzw. Ihre Anzeige platziert ist. Alles andere macht wenig Sinn, schließlich möchten Sie nicht in einer Flut verschiedener Werbeangebote innerhalb eines Newsletter buchstäblich mit Ihrem Angebot untergehen.

Zum Schluss noch ein Wort zur Bezahlung der Buchungen in fremden Newslettern. Bei professionellen Anbietern wird die Bezahlung meist nach dem sogenannten TKP-Prinzip vorgenommen. Das Kürzel TKP steht hier für „Tausender-Kontakt-Preis“. Der angegebene Preis wird also pro 1.000 Newsletter-Empfänger berechnet. Ein praktisches Beispiel: Sie buchen einen Werbeplatz in einem Newsletter für Modeinteressenten. Der Anbieter hat einen TKT-Preis von 30.- Euro angegeben. Sie zahlen also pro 1.000 Empfänger genau 30.- Euro für Ihren Werbeplatz. Nehmen wir weiterhin an, der Newsletter würde insgesamt 20.000 Empfänger erreichen. Die Gesamtkosten errechnen sich nun also wie folgt:

20.000 / 1.000 = 20 x 30.- Euro = 600.- Euro.

Die Werbebuchung in diesem Newsletter kostet Sie also 600 Euro. Wie hoch der Preis letztendlich ausfällt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab, z. B. von der Aktualität der Adressen, vom Themenbereich oder auch von der Reputation des Anbieters.


 

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