Intelligentes Couponing

Online-Marketing-Handbuch Couponing

Intelligentes Couponing – die perfekte Umsetzung

Bei aller Euphorie rund um das Thema Couponing: Prüfen Sie realistisch, ob Ihre Zielgruppe tatsächlich auch zu den typischen Gutscheinnutzern gehört. Für mobile Gutscheine muss die Zielgruppe beispielsweise unter 35 Jahre liegen und eher urban geprägt sein. Außerdem sollten Sie bereits zu Beginn der Gutscheinkampagne festlegen, welches Ziel Sie damit verfolgen: Sollen Neukunden gewonnen werden? Oder Bestandskunden für ihre Treue belohnt? Oder geht es darum, über Preisnachlässe den Abverkauf eines bestimmten Produkts anzukurbeln?

Gutscheinabwicklung und die Konditionen

Abseits von Rabatten kann der Gutschein aber auch mit anderen Vorteilen locken – abhängig von der Zielsetzung. Zum Beispiel zum Testen einer neuen Serviceleistung oder eines neuen Produktes. Außerdem müssen Sie ebenfalls beachten, bis zu welcher Größenordnung Sie Ihre Gutscheine einlösen können. Denn ein großflächig verteilter Gutschein für einen kostenlosen Wechsel der Sommerreifen auf Winterreifen nützt nichts, wenn Sie bis Ostern benötigen, die eingereichten Gutscheinversprechen abzuarbeiten.

Der Wert des Gutscheins muss überzeugen: Je höher der Gutscheinwert, desto eher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er auch eingelöst wird. Trotzdem muss auch immer die Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. So ist ein Gutschein über zehn Euro für ein Produkt, welches 999 Euro kostet unattraktiv. Außerdem werden Gutscheine mit einem Wert unterhalb von fünf Euro kaum eingelöst.

Gutscheinansprache und Gestaltung

Die Einlösemöglichkeit für den Kunden sollten Sie so einfach wie nur möglich gestalten. Das bedeutet, dass der digitale Gutschein an Smartphone via Gutscheincode oder am PC mit nur einem Klick ausdruckbar ist. Etwaige Einschränkungen, wie beispielsweise Mindestbestellmenge oder Mindestbestellwerte, wirken für den Käufer unmotivierend.

Die Kundenansprache der Gutscheinkampagne sollte kurz und prägnant sämtliche Vorteile kommunizieren, damit der Kunde in der Lage ist, das Angebot unmissverständlich und schnell zu verstehen. Neben dem Gutscheinwert muss der Verbraucher ebenfalls sofort sehen können, wo und wie er den Coupon einlösen kann. Insbesondere bei digitalen Gutscheinen empfiehlt sich die Angabe einer Telefon Hotline, die Hilfestellung bietet, sollte es beim virtuellen Einlösen einmal zu Problemen kommen. Das erhöht das Vertrauen in den Couponanbieter maßgeblich. Sehr gut geeignet für Couponing-Kampagnen ist eine persönliche Ansprache. Erhält ein Kunde ein speziell für ihn erstelltes Angebot, fühlt er sich geschmeichelt.

Gutschein Aktionsdauer und Distribution

Nachdem die Gestaltung des digitalen Gutscheins abgeschlossen ist, erfolgt der Entwurf der Verteilstrategie. Wer beispielsweise auf eine massenhafte Distribution setzt, wird recht schnell einen hohen Bekanntheitsgrad erlangen. Ebenfalls kann der hohe Verbreitungsgrad perfekt dazu genutzt werden, um den Abverkauf eines Produkts anzukurbeln. Hierfür können Sie Ihre Couponing-Kampagne auf diversen einschlägig bekannten Gutscheinportalen laufen lassen und damit deren hohen Verbreitungsgrad effektiv nutzen.

Wer nur eine spezielle Zielgruppe mit dem Gutschein erreichen will, kann seine Kunden mit einem Gutschein Versand per E-Mail oder mit einem eigenen Newsletter auf das jeweilige Angebot aufmerksam machen. Hierbei sollten Sie sich auch gleich überlegen, wie lange die Couponing-Aktion laufen soll und dies klar den Kunden kommunizieren.

Gutscheinmonitoring und Folgekampagnen

Nachdem die Gutscheinaktion angelaufen ist und die ersten Gutscheine bereits aktiviert wurden, geht es darum zu überlegen, wie weiterverfahren wird. Hierfür sollten Sie die Couponing-Kampagne einem Monitoring unterziehen und dabei überprüfen, ob und inwieweit die gesteckten Ziele erreicht wurden.

Versuchen Sie aus dem Monitoring auch Erkenntnisse zu gewinnen, wo und an welcher Stelle Sie unter Umständen die laufende Gutscheinkampagne optimieren können. Manchmal funktioniert die Landingpage nicht einwandfrei, auf der Kunden zum Einlösen des Gutscheins landen. Oder aber der Gutschein war im Newsletter nicht gut ersichtlich und zu versteckt – dann ist die Klickrate entsprechend gering.

Doch mindestens genauso wichtig wie das Monitoring ist es auch, bereits jetzt an die nächste Maßnahme zu denken, um mit den neu gewonnenen Kunden und den Bestandskunden in Kontakt zu bleiben. Sie müssen auch abseits von Gutscheinkampagnen für die Dienstleistungen oder Produkte begeistert werden.


 

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