Online-Marketing für zarte Pflänzchen, angewachsene Stauden und stabile Bäume

Du musst mit Deiner Mohnblume aus der Blumenwiese hervorstechen, damit der Grashüpfer Dich besucht!

Recap zur plentymarkets-Konferenz 2015

| 2 Kommentare

Ein paar Notizen und Gedanken:

plentymarkets Zukunftskonferenz am 27.02.2015

Ich hatte eine problemlose Anreise über die A7.
Da ich im Hotel bereits ab 12 Uhr einchecken konnte, hielt ich dort gleich an und holte meine Zimmernummer und den Zimmercode. Koffer kurz hochgebracht und weiter ging es zum Kongress Palais Kassel.
Nach der Begrüßung durch Jan und Steffen Griesel wurde das Konzept kurz erläutert. Nach der Open Space-Methode konnten die Teilnehmer selbst Themen zur Diskussion stellen, die in den Workshops ausführlich besprochen wurden.
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Überwiegend ging es um aktuelle Probleme und Schwächen der Software, aber auch allgemeinere Themen wie z.B. „Die Zukunft des E-Commerce“ wurde thematisiert.
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Die Beliebtheit und Relevanz zeigte sich schnell anhand der Teilnehmerzahl in der jeweiligen Runde. Erste Ergebnisse kristallisierten sich schnell heraus und wurden auf den Flipcharts stichpunktartig festgehalten.
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Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte nicht von allen Gruppen. So bleibt die Frage, wie plentymarkets von einigen, mit Stichpunkten vollgekritzelten, Flipchart-Blättern die Ergebnisse verwerten will.
Die Diskussion mit der Geschäftsführung brachte eigentlich das wesentlichste Ergebnis:
Es wird eine ‚Wunschbox‘ geben, in der sich Kunden neue Funktionen wünschen können. Diese werden von der Community bewertet und entsprechend in der Realisierung ggf. bevorzugt.
Aber auch plentymarkets wird (hoffentlich) seine geplanten Weiterentwicklungen dort zur Abstimmung vorstellen.
Vielversprechend klingt auch die Idee, dass eine Idee/ein Wunsch von mehreren Kunden mit einem Geldbetrag unterstützt werden kann. So würden Wünsche wahrscheinlich schneller realisiert werden können, wenn mehrere Interessenten einen kleinen Betrag bieten und insgesamt für plentymarkets eine vernünftige Summe für die Realisierung abgerechnet werden kann.

plentymarkets Konferenz am 28.02.2015

Keynote von Jan Griesel

Die Performance und Ausfallsicherheit wird verbessert durch die Spiegelung der Daten auf mehrere Standorte in Europa. Das Hosting-Konzept wird flexibler.
Kein Kunde muss zum neuen Hosting-Konzept wechseln. Auch die bisherige Plenty-Cloud wurde und wird weiterhin verbessert. Die Plenty-Cloud wurde jetzt zertifiziert.
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Aktuelle Statusmeldungen zur System-Performance finden _Kunden auf status.plentymarkets.com .
Statusmeldungen zu Änderungen oder Problemen werden über Twitter @PlentyStatus kommuniziert.
Um aktiv benachrichtigt zu werden wäre es z.B. denkbar, über IFTTT eine Benachrichtigung an die eigene Mailadresse senden lassen.

 Verbesserungsvorschläge oder Entwicklungswünsche können über die neue Wahlbox zur Abstimmung vorgeschlagen werden.
Themen mit den meisten Stimmen und/oder Kommentaren haben die höchste Chance bei der weiteren Entwicklung der Software berücksichtigt zu werden.
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Weitere Neuerungen:
  • Layouts können in Zukunft auf Dropbox oder GitHub synchronisiert werden, um auch lokal bearbeitet werden zu können.
  • die neue Facettensuche startet jetzt. Beispiel-Shop: www.modeherz.de
  • die REST API wird jetzt zur Verfügung gestellt und erweitert die Abfragemöglichkeiten massiv.
  • Artikelstruktur wird verändert. Jeder Artikel IST eine Variante.
Endlich gibt es jetzt die  Plentymarkets-APP für Android und für Apple
Nicht nur Abfragen von Kennzahlen ist möglich.
Voraussichtlich wird es auch eine Möglichkeit geben um Pickliste mit Bild auf mobile Devices abzuarbeiten.

Treffen mit Jan Hennemann vom SmilingShops

Vielen Dank für das nette Gespräch Jan.
Wir setzen das Template NowRes gerade für ein eigenes Projekt ein: kaffee-sonderposten.de

Marcus Greven, Klarna

Vorstellung der Möglichkeiten des Checkout. Wirklich simpel. Auch mobil sehr gut verwendbar.

Der Handel der Zukunft Der Handel im digitalen Zeitalter, Dr. Jens Rothenstein, ECC Köln

Entwicklung zu mehr Erlebniskauf, weniger Versorgungskauf.
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Thesen:
  • Re-Invent or Die!  –  Traditionelle Händler müssen sich neu erfinden oder werden sterben. Das Kundenverhalten ändert sich.
    • Stichwort Beratungsklau: 10% der Onlinekäufe werden offline vorbereitet aber auch über 30% der stationären Käufe werden online vorbereitet.
  • The winner will take it all. 90% er derzeitigen Onlinehändler werden nicht überleben! Neben Amazon zu bestehen wird eine große Herausforderung.
  • starke Marken dominieren den Markt. Online Shops der Hersteller wachsen schneller als der Onlinehändler insgesamt. Eine Sache des Vertrauens für Hersteller und Marken.

Podiumsdiskussion: Die Zukunft des E-Commerce

Dr. Jens Rothenstein
… weg vom produktorientierten hin zum bedarfsorientierten Ansatz.
Kompetenz, Produkt, Zusatzservices forcieren.
Johannes Altmann
Es gibt immer Platz für das Besondere. Aber: Die Glücksritterzeit ist vorbei!
Alex Graf
Amazon als Partner zu betrachten ist gefährlich.
Prof. Mario Fischer
Es gibt zu viele „Kistenschieber“. Den eigenen Shop kritisch betrachten und alle Funktionen mit den Augen des Kunden testen. Service und Beratung muss auch im Onlineshop funktionieren!
Für einen neuen Shop reichen 10.000€ Marketing-Budget nicht, wenn man ernsthaft mitspielen möchte.
Testen, testen, Veränderungen testen. Conversion optimieren.
Peter Höschl
Nur noch die Top-10-Shops wachsen.
Die meisten Shops werden nicht vernünftig wachsen um Rendite zu erzielen.
Lebe Dein Sortiment, sei Experte. Mache Deine Hausaufgaben. Controlling für den Ertrag.
„Machen Sie sich strategische Gedanken über Ihr Unternehmen“
Die eigene Sortimentsstärke aufbauen
Sebastian Poll
Usability ist wichtig.
Beratung bringt Kundenbindung

MITTAGSPAUSE

– lecker und reichlich –

Website-Boosting, Mario Fischer

Wir sind was besonderes.
Dein Webshop hat zu viele Knöpfe!
Einflussfaktoren für das Ranking der Website
  • Onpage
  • Onsite
  • Linkbewertung
  • technische Faktoren (Quellcode, Hosting, usw.)
  • Social Signals
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Wir sitzen IN der Flasche, können das Etikett aber nicht von außen lesen.
Der Blick auf das eigene Sortiment aus Kundensicht fehlt oft.
Erfrischend kurzweiliger Vortrag über Suchanfragen und Suchergebnisse bei Google.

Marktplatz-Dilemma – Warum wir alle nur Amazon-Gehilfen sind, Alex Graf

Wofür braucht man eigentlich noch den Händler?
Online-Marktplätze und Hersteller sind die Gewinner.
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Auch eine starke Marke schützt nicht vor der Abwanderung der Kunden zu Amazon.
30% der Kunden starten ihre Produktsuche bei Amazon! 

EKS-Strategie – Konzentration und Spezialisierung, Steffen Griesel

Das anzubieten, was die Zielgruppe unbedingt möchte. Nicht erst noch Nachfrage schaffen müssen.
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  • Dem Kunden den optimalen Nutzen schaffen.
  • Was sind meine Stärken, nicht die Probleme und Schwierigkeiten.
  • Erfolgsversprechendes Spezialgebiet finden.
  • Zielgruppe definieren
  • was ist der größte Engpass meiner Zielgruppe?
  • die eigene Leistung permanent an die Zielgruppe anpassen
  • Kooperationspartner suchen um den Nutzwert für die Zielgruppe zu verbessern, Services!
  • konstantes Grundbedürfnis statt saisonaler Effekte oder kurzfristiger Hype’s
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Marketing-Controlling: Haben Sie Geld zu verschenken? – Peter Höschl, shopanbieter.de & Thomas Jäger, Nutrion

Fast die Hälfte aller Shopbetreiber hat eine durchschnittliche Marge von 35%. Der durchschnittliche Wareneinsatz liegt bei 55%
Die „schwarze 0“ ist leider der Branchendurchschnitt.
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Ein um 50% erhöhtes Marketingbudget bedeutet NICHT 50% Steigerung im Ertrag!
„Controlling findet meistens nur mit der Glaskugel statt“
Durch professionelles Controlling:
  • Wareneinsatz senken (Penner aussortieren)
  • Marketingaufwand optimieren
  • Retourenquote senken
  • Optimierung der internen Abläufe (FiBu usw.)

Optimieren Sie Ihren Steuerberater, Stefan Kaumeier, dekodi

Ideen zur Gestaltung der Zusammenarbeit zwischen Onlinehändlern und dem Steuerbüro.
1,40 Kostet jeder manuelle Buchungsposten!
Optimal aufbereitete Daten zur Verfügung stellen spart Kosten!

Abendbuffet und Party

Lecker, lecker und viel Auswahl.

Tolle Band

Interessante Gespräche mit anderen Händlern und Jan Griesel.

 

Fazit

Konferenzen wie diese sind wichtig, um aus seiner eigenen Sortiments-Denke herauszukommen.

Neue Impulse sammeln und der Austausch mit anderen Händlern ist unverzichtbar.

 

 

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2 Kommentare

  1. Pingback: Recap plentymarkets Online-Händler-Kongress 2015 » Blog für den Onlinehandel


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